die Milchbar


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Spiegeleier auf Spinat

Nun gibt es den Frühlingsboten, das erste Frischgemüse, wieder zu kaufen. Der neue Spinat unterscheidet sich vom Winterspinat durch seine zarten Blätter. Man kann die Blätter roh, samt Stiel verzehren. Der Spinat eignet sich wunderbar für frische Salate. Auch wenn der Winterspinat durch seine Würze gut für mein Gericht geeignet wäre, konnte ich es kaum abwarten und habe einfach den Frühlingsspinat für mein Gericht genommen.

 

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Spiegeleier auf Spinat

Zutaten

  • 500 g frischer Spinat
  • 4-5 Eier
  • 5-7 mittelgroße Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Schalotten
  • Saft von einer kleinen Zitrone
  • etwas Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten

Anleitungen

  1. Die Tomaten mit heißem Wasser übergießen und ca. 20 Sekunden darin liegen lassen. Anschließend die Haut abziehen, entkernen, in Würfel schneiden und zur Seite legen.

  2. Den Spinat waschen und mit heißem Wasser blanchieren. Wenn er zusammen gefallen ist, mit kaltem Wasser abschrecken. In ein Sieb geben und das Wasser abtropfen lassen.

  3. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Schalotten in die Pfanne geben und glasig anbraten, den Knoblauch hinzufügen und eine weitere Minute andünsten.

  4. Den Spinat, die Tomaten und den Zitronensaft (erst aus einer halben Zitrone) dazu geben.  

  5. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Falls nötig noch mehr von dem Zitronensaft hinzufügen. 

  6. Die Eier auf den Spinat schlagen, die Pfanne zudecken und so lange weiter braten bis die Eier stocken. Das Eigelb sollte etwas flüssig bleiben. 

  7. Dazu kann man einen Kartoffelbrei servieren oder Toastbrot in Rosmarinbutter geröstet. 

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Süßkartoffel Suppe

Wenn ich eine leckere Suppe ganz schnell zaubern müsste, würde ich mich für die Süßkartoffel-Suppe entscheiden. Im Geschmack wie im Aussehen ähnelt sie der Kürbis-Suppe. So einfach wie sie ist, so köstlich schmeckt sie auch.

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Mousse au Chocolat

Schaumig, schokoladig, klassisch,  französisch und einfach. Mit dunkler Schokolade (zwischen 55-70% Kakaoanteil) zubereitet und mit Alkohol verfeinert, ist das Dessert genau nach meinem Geschmack. Das erste Rezept ist angeblich 1755 entstanden und seit dem kommt es nicht aus der Mode. Wer mag – kann auch Vollmilch- oder weiße Schokolade verwenden. Ganz wichtig, die Mousse au Chocolat kann nur so gut schmecken wie die Schokolade, die verwendet wird.  Weiterlesen

Selbstgemachte Nudeln

Jahrelang habe ich meiner Mutter beim „Nudeln zubereiten“ zugeschaut. Heute macht sie das nicht mehr. Bei Ihr haben sich die Nudeln „ausgenudelt“. Ein Gang zum Supermarkt, Wasser kochen, Nudeln rein – fertig. Ich kann es sehr gut verstehen. Auch ich habe nicht immer Lust mit Mehl zu spielen und die Küche in ein Schlachtfeld zu verwandeln. Aber ab und zu muss es sein.  Die selbst gemachten Nudeln sind nicht mit den gekauften Nudeln zu vergleichen. Es ist ein Genuss. Und gar nicht so kompliziert. Mit oder ohne Küchenmaschine. Was man auf jeden Fall zum Nudeln-machen braucht – ist ein Nudelholz, Eier, Mehl, Olivenöl und Salz.  Weiterlesen

Madelaines

Die muschelförmigen Küchlein aus Frankreich wurden nicht umsonst von dem Schriftsteller, Marcel Proust in seinem Roman verewigt. Sie sind zart und leicht und schmecken frisch und abgekühlt unglaublich lecker. Der einzige Nachteil der Madelaines ist, sie verschwinden in Windeseile aus der Keksdose und noch schneller vom Kaffeetisch.  Weiterlesen

Harissa

Diese, aus frischen Chilis gemachte, Paste ist ist ein Wunderwerk. Man kann sie schärfer machen, indem man nur Chilis verarbeitet oder etwas milder, indem man sie aus Peperoni macht bzw. einen Paprika dazu nimmt. Aus meiner Küche, sowie aus dem gesamten arabischen Raum, ist die Harissa mittlerweile nicht mehr weg zu denken. Vom Olivenöl bedeckt hält sie sich ewig frisch. Ich benutze sie vielseitig als Würze in Suppen, Saucen, etc.  Weiterlesen

Kekse mit Rum-Rosinen

Inspiriert durch Scheibenwerfen, ist ein französischer Bäcker auf die Idee gekommen Kekse in Form der Scheiben zu backen. Man kann sie mehrere Tage aufbewahren. Nach ein paar Tagen schmecken sie sogar noch besser als an dem Back-Tag. Ideal für spontanen Besuch oder Hunger zwischendurch.

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Rotbarsch auf Spaghetti alla puttanesca

Spaghetti alla puttanesca, übersetzt Spaghetti nach Hurenart, ist ein aus Süditalien stammendes Nudelgericht mit einer scharf-würzigen Tomatensoße.  Der Name soll laut einer der Erzählungen darauf zurückgehen, dass Prostituierte das Gericht schnell und einfach zwischen Besuchen ihrer Freier zubereiten konnten. Eine andere Erzählung besagt, dass das Gericht aus den haltbareren Resten in der Speisekammer entstanden sei,  wenn die Vorräte zur Neige gingen. Das Wort puttanesca wird in der italienischen Umgangssprache auch für Abfall verwendet. Es war also ein Resteessen.  Weiterlesen

Karottenpuffer mit Hummus

Salam Aleikum. Lassen Sie sich in den Zauber des Orients entführen und geniessen sie die Köstlichkeit der arabischen Küche. Sie sollen aber nicht gleich in ein syrisches Restaurant gehen, nein, das wäre zu einfach. Auch wenn das zugegebenermaßen seine Vorteile hat. Das Entscheidende würde dabei aber fehlen, nämlich die verschiedenen Gerüche der Gewürze, die bei der Zubereitung in die Nase steigen und den Koch vom Orient träumen lassen.

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Bauchfleisch aus dem Ofen

Man benötigt ein durchwachsenes Stück Bauchfleisch und eine Parpika-Mischung dafür. Es ist ein schnell gemachter Brotaufschnitt. Ich habe ihn mir früher vom Markt geholt. Für ein paar Scheiben Bacon habe ich viel Geld bezahlt  aber das war es mir wert. Nun ist der Weg zu diesem Markt so weit, dass ich keine Lust habe extra deswegen dahin zu fahren. Letztens habe ich ein Bauchfleisch bei Edeka gesehen und dachte, das könnte ich doch selber machen. Ob leicht scharf oder sehr scharf – das entscheiden Sie lieber selbst.

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