Erinnert euch der Fisch auch an Italien, Sonne, Meer – obwohl es doch eine Forelle aus einem Teich in der Wedemark ist, die ich hier zubereitet und fotografiert habe. Sie schmeckt sehr würzig und ist ein tolles Essen. Im wahrsten Sinne ein Gericht zum Vorzeigen. Allerdings ist diese Forelle kein Essen für Kinder – zumindest habe ich es als Kind, der Gräten wegen, nicht gerne gegessen. Heute kann ich Forelle trotz der Gräten geniessen und die Kinder bekommen den Fisch halt gepult – ohne Gräten – vorgesetzt. Alternativ kann man mäkelnden Kindern auch den Fischkopf anbieten – der hat ja keine Gräten.

Der Bulgur, mit Mandelblättchen und Rosinen, ist süß und mit dem frischen Salat ein guter Geschmacks-Kontrast zum Fisch. Lecker!

Regenbogenforelle aus dem Backofen

Zutaten

  • 2 Regenbogenforellen
  • 1 Zweig frischer Rosmarin alternativ getrocknet
  • 1 Zweig frischer Oregano alternativ getrocknet
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 Bio Zitronen eine Zitrone in Scheiben schneiden
  • 125 ml Weißwein
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer

Für den Bulger

  • 160-200 g Bulgur
  • 40 g Rosinen
  • 16-20 g frische Minze
  • 1 Bund frische Petersilie
  • 50 g Mandelblättchen
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • Saft aus einer Zitrone
  • Olivenöl die Menge entspricht der Menge des Zitronensaftes
  • Salz, Pfeffer

Anleitungen

  1. Der Fisch wird geputzt, abgetrocknet (nicht geschuppt, wenn er aus der Tiefkühltruhe kam) und mit Salz und Pfeffer eingerieben. Die Kräuter, den Knoblauch und die Kapern hacke ich klein und vermische alles mit Olivenöl. Die Hälfte davon gebe ich in das Innere des Fisches und die andere Hälfte verteile ich auf dem Fisch. In eine feuerfeste Form wird der Wein und der Saft einer Zitrone gegossen. Der Fisch wird in den Sud gelegt und mit Zitronenscheiben bedeckt. Er wird jetzt in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen geschoben.

    Den Bulgur waschen, in einen Topf geben, mit der doppelten Wassermenge bedecken und für ca. 10-15 Minuten köcheln lassen. Die Minze, Petersilie und die Frühlingszwiebeln klein schneiden, die Rosinen im kochendem Wasser einweichen. Den Bulgur abkühlen, die Kräuter, Mandelblättchen und die Rosinen hinzufügen. Den Zitronensaft mit Olivenöl und Salz und Pfeffer gut vermischen und zu dem Bulgur geben. Vorsicht! Der Bulgur wird kurz vor dem Essen noch mal abgeschmeckt. Es kann sein, dass er durch das lange Stehen austrocknet.