Als Kind habe ich meiner Mutter zugeguckt wie sie die Gnocchi gemacht hat. Die waren nicht so fluffig  wie die, die ich heute mache. Wir haben damals ein ganzes Ei dazu gegeben und durch das Eiweiß sind sie immer etwas hart geworden. Ich liebte die Gnocchi angebraten mit Ei. Heute kann ich sie im Schlaf machen. Am liebsten die klassische Variante, weil man dazu alles Mögliche servieren kann (Tomatensoße, Fleisch oder Butter mit Mohn und etwas Zucker dazu). Ich habe aber auch schon ein Tomaten-Pesto und Thymian-Pesto unter die Gnocchi gemischt. Diese raffinierte Variante schmeckt ebenso wunderbar.

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Gnocchi

Zutaten

  • 1/2 kg mehlige oder überwiegend fest kochende Kartoffeln
  • 80 g Weizenmehl Typ 405
  • 70-90 g Kartoffelmehl
  • 1/2 Eigelb
  • 1 Prise frisch geriebener Muskat

Anleitungen

  1. Die Kartoffeln werden geschält, klein geschnitten und im Salzwasser gekocht. Während die Kartoffeln kochen, einen Topf mit Salzwasser für die Gnocchi aufsetzen. Wenn die Kartoffeln gar sind, Wasser abgiessen und kurz abkühlen lassen. Noch im warmen Zustand zwei mal durch die Presse drücken. Das Eigelb und Mehl zugeben, mit Muskat würzen und verkneten. So lange kneten bis ein weicher, homogener Teig entsteht. Wenn er noch zu klebrig ist, noch mehr Mehl dazu geben aber er darf nicht zu hart werden. Einen Teil vom Teig abschneiden und eine Rolle von etwa 2 cm Durchmesser formen. Die Rolle in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Die Gnocchi auf das schwach köchelnde Salzwasser werfen und so lange garen lassen, bis sie an die Oberfläche schwimmen. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen. Die Gnocchi mit Tomatensoße servieren und den Rest ggf. einfrieren. Sie können aber auch bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden.