Um es zu kaufen muss man nach Frankreich oder in ein französisches Viertel. In Hannover habe ich es noch nirgendwo gesehen. Das Schöne an diesem Brot aus der Provence ist, man kann es schnell selber machen und je nach Laune, entweder Oliven oder sonnengetrocknete Tomaten oder Wallnüsse und Speck nehmen. Wie bei der italienischen Focaccia kommen noch Thymian- und Rosmarin-Blätter oben darauf. Lauwarm schmeckt es vorzüglich.

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Fougasse

Zutaten

  • 50 g geräucherter Speck
  • 40 g geröstete Wallnüsse, klein gehackt
  • 5 g frische Hefe
  • 400 g Weizenmehl
  • 1 EL Gerstenmalzextrakt oder Zuckerrübensirup
  • ein paar Zweige Thymian oder Rosmarin
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 2 TL Salz
  • 275 ml lauwarmes Wasser
  • Fleur de Sel oder grobes Salz

Anleitungen

  1. Den Speck klein schneiden und in einer Pfanne knusprig braten. Auf ein Küchenpapier auslegen und abkühlen lassen. Die Hefe im Wasser auflösen. Das Mehl in eine Schüssel sieben, zuerst mit dem Salz vermischen, den Gerstenmalzextrakt, das Hefe-Waaser hinzufügen und mit Hilfe einer Küchenmaschine zuerst vermischen und dann ca. 15 Minuten kneten lassen. Irgendwann wird der Teig geschmeidig. Sollte es sich nich vom Rand der  Schüssel lösen, geben sie ihm noch bisschen Mehl. Die Wallnüsse und den Speck unterkneten. Den Teig mit Mehl bestäuben und ca. 1,5 Stunden an einem warmen Ort stehen lassen. Den Teig aus der Schüssel auf eine bemehlte Fläche rausholen und noch mal durchkneten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig darauf legen, flach drücken und wie auf dem Bild sichtbar, einschneiden. Schnitte mit den Fingern auseinander ziehen. Abdecken und  noch eine halbe Stunde stehen lassen. Den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Kräuter abbrausen, trocken tupfen, die Blätter bzw. Nadeln abziehen und klein hacken. Den Teig mit Öl bepinseln, die Kräuter darauf verteilen, mit Fleur de Sel bestreuen und in den Backofen für ca. 15-20 Minuten schieben. Die Temperatur sofort auf 230 Grad reduzieren. Das Brot sollte goldbraun werden.